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Für eine langanhaltende Freude am eigenen Gartenpool ist die Poolpflege unabdingbar. Denn nur klares Wasser ohne Verschmutzungen und Keime lädt zum Baden ein. Die Poolpumpe hat bei der Poolpflege eine tragende Rolle: sie befördert das Wasser vom Pool zum Filter, dort wird es gereinigt und im Anschluss wieder zurück zum Pool geleitet. Ergänzend zur guten Wasserzirkulation sorgt die Poolpumpe in Kombination mit Poolpflegemitteln für einen gepflegten Swimmingpool.

Diese Ratgeber-Webseite dient als Anlaufstelle rund um den Einsatz von Poolpumpen, Filteranlagen und passendem Zubehör. Praktische Anleitungen, Produktvergleiche und nützliche Fachartikel zur Poolpflege runden die Informationsvielfalt ab.

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Wozu dient eine Poolpumpe?

Ein eigener Pool im Garten bietet Spaß und Abkühlung an warmen Sommertagen. Damit der Badespaß nicht getrübt wird, ist eine gute Wasserhygiene essentiell. Die Poolpflege ist dabei ein Zusammenspiel von chemischer und physischer Wasseraufbereitung. Der Filtration des Poolwassers kommt dabei eine tragende Rolle zu: je besser Partikel und Verunreinigungen aus dem Wasser gefiltert werden, desto höher ist die Wasserqualität. Die erzeugte Wasserbewegung erhöht den Wirkungsgrad der Poolpflegemittel, sodass die Menge an zu verwendeter Poolchemie stark reduziert werden kann.

Filteranlage Pool

Die Poolpumpe hat hierbei eine ganz entscheidende Aufgabe: sie sorgt dafür, dass das Poolwasser in einen Filter geleitet wird. In der Regel wird das Oberflächenwasser im Pool über den Skimmer oder eine Überlaufrinne von der Poolpumpe angesaugt. Das Poolwasser wird anschließend zur Filteranlage, üblicherweise eine Sandfilter- oder Kartuschenfilteranlage, geleitet. Hier erfolgt nun die Reinigung des Poolwassers und nach erfolgter Filtration wird das Poolwasser wieder zurück in das Becken geleitet. Dieser Vorgang wird auch Umwälzung genannt.

Die Poolpumpe dient also zur Beförderung des Poolwassers innerhalb des Filtersystems, sodass sie das Herzstück der Filteranlage darstellt.

Die Poolpumpe kann bereits in der Filteranlage integriert sein oder separat an den Filter angeschlossen werden. Für eine erfolgreiche Filterung ist es wichtig, dass die Saugkraft der Poolpumpe und der verwendete Filter auf die Größe des Pools abgestimmt ist. Nur dann lässt sich die entsprechende Wassermenge in der gegebenen Zeit umwälzen.

Wann benötigt man eine Poolpumpe?

Poolpumpe Ratgeber Test

Der Filtration kommt bei der Poolpflege eine große Bedeutung zu. Denn die Filteranlage trägt einen entscheidenden Beitrag zur mechanischen Pflege des Poolwassers bei. Während Desinfektionsmittel wie Chlor oder Chlor-Alternativen Keime und Bakterien neutralisieren, sorgt die Poolpumpe zum Umwälzen des Wassers. Dadurch wird das Wasser von Schmutzpartikeln wie Insekten, Blättern oder anderen Rückständen wie Sonnencreme befreit.

Doch stellen sich viele Poolbesitzer die Frage, wann eine Poolpumpe für den ungetrübten Badespaß erforderlich ist. Ist diese auch schon für kleinere Planschbecken notwendig oder ergibt sich der Nutzen erst ab einer bestimmten Poolgröße? Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Im Grunde sollte eine zusätzliche mechanische Poolreinigung in Form einer Filtration immer im Einklang zur chemischen Poolpflege stehen.

Wird der Pool im Sommer regelmäßig genutzt und mit Pflegemitteln wie Chlor behandelt, sollte ergänzend dazu auch eine Umwälzung und Filtrierung des Wassers vorgenommen werden.

Dabei kommt es auch nicht darauf an, ob es sich um einen vorübergehend aufgestellten Gartenpool oder um einen in die Erde eingelassenen Swimmingpool handelt. Eine Poolpumpe macht hier in jedem Fall Sinn. Bei kleineren Planschbecken, die nur tageweise genutzt werden, reicht in einigen Fällen auch ein Poolroboter oder Poolsauger.

Die Poolpumpe ist daher erforderlich, um eine abgestimmte Poolpflege zu gewährleisten. Abhängig von der Poolgröße lässt sich dabei die Art sowie Leistung der Poolpumpe variieren. Ist die Poolpumpe nicht schon beim gekauften Pool als Set dabei, kann diese für jede Art von Pool nachgekauft und angeschlossen werden.

Wie funktioniert eine Poolpumpe?

Poolpumpe Funktionsweise

Bei Poolpumpen handelt es sich um elektrisch betriebene Pumpen, die ein Laufrad antreiben, die das Wasser fördert. Die Poolpumpe saugt zu Beginn das Wasser aus dem Pool über eine Zuleitung (z. B. über den Skimmer) an. Dies erfolgt über die Ansaugöffnung, die sich im vorderen, waagerechten Teil der Poolpumpe befindet. Dieser Bereich der Poolpumpe wird deshalb auch als Saugseite bezeichnet.

Im nächsten Schritt wird das Poolwasser über den Ausgang der Druckleitung, der sich auf der oberen Seite der Pumpe befindet, zum Mehrwegventil geleitet. Mithilfe dieses Ventils kann der Weg des Wassers bestimmt werden. Zuvor passiert das Wasser allerdings noch den Vorfilter, der bei vielen Pumpen integriert ist. Grobe Partikel werden bereits hier aufgehalten. Abhängig von der Ventileinstellung kann das angesaugte Wasser nun zurück zum Pool oder zum Filterkessel der Filteranlage geleitet werden.

Wird das eingesaugte Wasser über das Mehrwegventil zum Sandfilterkessel geleitet, drückt die Pumpe das verschmutzte Poolwasser durch den im Kessel befindlichen Filtersand. Hier bleiben Schmutzpartikel und Verunreinigungen hängen. Anschließend wird das gereinigte Wasser über das Mehrwegventil und den angeschlossenen Schwimmschlauch über die Einlaufdüse am Pool zurückgeleitet. Die Pumpe treibt den Wasserkreislauf an und treibt die notwendige Wasserbewegung an.

Diese Poolpumpen Arten werden unterschieden

Poolpumpen unterscheiden sich in ihrer Betriebsart, da sie das Poolwasser unterschiedlich ansaugen können. Daher werden Poolpumpen in selbstansaugende und nicht selbstansaugende Pumpen klassifiziert.

Selbstansaugende Poolpumpe

Kennzeichnend für eine selbstansaugende Poolpumpe ist die Eigenschaft, dass der zum Ansaugen notwendige Unterdruck selber aufgebaut werden kann. Nach der Wasserbefüllung des Vorfilters im Filtergehäuse saugt die Pumpe das Poolwasser eigenständig an. Das ermöglicht, dass die Pumpe unter- oder oberhalb des Wasserspiegels stehen kann. Das ist besonders dann vorteilhaft, wenn Höhenunterschiede ausgeglichen werden müssen wie z. B. bei in die Erde eingelassene Pools. Selbstansaugende Poolpumpen gelten als sehr leistungsstark und können eine große Menge an Wasser umwälzen. Dafür verbrauchen diese aber etwas mehr Energie.

Nicht selbstansaugende Poolpumpe

Die nicht selbstansaugende Poolpumpe (häufig auch normalsaugende Poolpumpe genannt) kann keine Luft fördern und somit nicht den notwendigen Unterdruck aufbauen, um das Wasser vom Pool anzusaugen. Höhendifferenzen können nicht ausgeglichen werden und deshalb ist es erforderlich, dass das Poolwasser zur Pumpe fließt. Es muss also sichergestellt werden, dass die nicht selbstansaugende Poolpumpe unterhalb des Wasserspiegels aufgestellt wird. Ansonsten kann die Pumpe trockenlaufen und möglicherweise Schaden nehmen. Die nicht selbstansaugenden Pumpen zeichnen sich aber für ihren geringen Stromverbrauch und die meist kompakte Bauform aus.

Poolpumpe mit Filter

Filteranlage TestDie Poolpumpe ist ein wichtiger Bestandteil des Filtersystems. Diese leitet das verbrauchte Poolwasser zum Filter außerhalb des Pools. Die Reinigung des Poolwassers erfolgt dann durch einen Kartuschen- oder Sandfilter. Im Anschluss leitet die Poolpumpe das gereinigte Wasser wieder zurück in den Pool.

Die Poolpumpe kann separat aufgestellt und an einen vorhandenen Filter angeschlossen werden. Ist die Pumpe bereits mit einem Filter, z. B. einem Sandfilter, gekoppelt, spricht man von einer Sandfilteranlage. Der Vorteil fertiger Filtersysteme ist die Passgenauigkeit der Filterleistung zum Filterbehälter.

a) Sandfilteranlage

Quelle: Amazon.de*

Die Sandfilteranlage ist eine häufig verwendete Art zur Filtration des Poolwasser im privaten Schwimmbereich. Hierbei kommt als Filtermedium der Filtersand, auch Quarzsand genannt, zum Einsatz. Dieser befindet sich im Filterkessel der Anlage. Das verschmutzte Wasser aus dem Pool wird durch die Poolpumpe angesaugt und leitet dieses in den Filterkessel. Dort strömt das Wasser durch die Filterschicht und die Schmutzpartikel bleiben am Quarzsand haften. Anschließend wird das gereinigte Wasser zurück in das Becken geleitet. Die Reinigungsleistung ist dabei nicht nur abhängig von der Pumpenleistung, sondern auch von der Körnung des Quarzsandes. Grundsätzlich gilt, dass je feiner der Sand ist, desto besser das Wasser gereinigt wird.

Sandfilteranlagen sind aufgrund ihrer Leistungsstärke besonders im Außenbereich, wo regelmäßig grobe Schmutzpartikel und organische Bestandteile wie Insekten in das Wasser gelangen, zu empfehlen. Auch bei einer großen Umwälzrate verrichten sie zuverlässig ihren Dienst. Für die Sandfilteranlage spricht, dass diese relativ wartungsarm ist. Der Filtersand ist langlebig, einfach zu reinigen und somit wiederverwendbar. Abhängig von der Beanspruchung sollte der Filtersand turnusmäßig alle 3 bis 5 Jahre gewechselt werden.

Zudem bietet die Sandfilteranlage alle Voraussetzungen für den Gebrauch sämtlicher Chemikalien. Auf diese Weise können Algizide, Desinfektionsmittel oder Flockmittel zur chemischen Poolpflege eingesetzt werden. Nachteilig sind zunächst die höheren Anschaffungskosten. Zudem beansprucht das regelmäßige Rückspülen nicht nur Zeit, sondern auch etwas Übung. Abhängig vom Modell kann sich dieser Prozess unterschiedlich komplex gestalten.

Tipp: in diesem weiterführenden Artikel erfahren Sie mehr zur Poolpumpe mit Filter und worauf Sie besonders achten sollte.

b) Kartuschenfilteranlage

Quelle: Amazon.de*

Kartuschenfilter sind ausgestattet mit einem Einsatz aus Papierlamellen. Dieser Einsatz, auch Papierkartusche genannt, stellt das Filtermedium dar. Beim Kartuschenfilter erfolgt die Wasseraufbereitung also durch das Zurückhalten der Verschmutzungen in der Filterkartusche. Diese befindet sich dabei im Kartuschenbehälter und fängt die Verunreinigungen auf, indem diese an der Oberfläche der Papierkartusche haften bleiben. Das gereinigte Wasser wird anschließend in den Pool zurückgeleitet.

Der Schmutz wird dabei so lange in der Papierkartusche gesammelt, bis die Lamellen voll sind. Zwar können diese durch ein Abspülen von gröberen Verschmutzungen wie Insekten befreit werden. Doch feine Partikel wie Pollen bleiben haften, sodass die Filterkartusche regelmäßig ausgetauscht werden sollte. Für kleinere Aufstellpools oder Planschbecken sind Kartuschenfilter gut geeignet. Besonders im Innenbereich oder bei überdachten Pools kommt die Filterkartusche häufig zum Einsatz, da dort die Grobschmutzbelastung geringer ist.

Vorteilhaft sind zudem die vergleichsweisen geringen Anschaffungskosten. Besonders für Einsteiger eignen sich Kartuschenfilter ideal oder wenn der Aufstellpool lediglich an wenigen Tagen im Hochsommer verwendet werden soll und sich der Kauf einer Sandfilteranlage nicht lohnt. Als Nachteil erweist sich jedoch der häufige Austausch der Filterkartuschen. Zudem ist der Einsatz von Flockungsmittel nicht möglich, da dies zum Verkleben des Filters führen würde.

Welche Poolpumpe ist die richtige?

Um die richtige Poolpumpe zu wählen, ist es wichtig, dass diese dem Volumen des Beckens und dem Filter angepasst sein sollte. Die Stärke der Pumpe ist also in Relation zur Füllmenge des Beckens zu setzen. Als groben Richtwert kann man annehmen, dass die Wassermenge ca. 1 bis 1,5fach innerhalb eines Tages (6 – 8 Stunden) umgewälzt werden sollte.

Beispiel:

Das Schwimmbecken umfasst 30.000 Liter. Dieses soll innerhalb 8 Stunden 1,5fach umgewälzt werden.

Rechne: 30.000 L x 1,5 = 45.000 L sind insgesamt zu pumpen

45.000 L : 8 = 5.652 L pro Stunde zu pumpen

Antwort: Die Pumpenleistung sollte 5.652 L (= 5,6 m³) pro Stunde betragen.

Grundsätzlich lässt sich also sagen, dass je größer eine Pumpenleistung sein muss, desto größer sollte entsprechend der Filter ausfallen. Prüfen Sie deshalb, ob ein Gleichgewicht zwischen Poolgröße, Pumpenleistung und der Filtergröße herrscht.

Poolpumpe kaufen: darauf achten

Die Poolpumpe trägt einen wesentlichen Teil zur Reinigung des Poolwassers bei. Um ein passendes Modell zu finden, sollten vor dem Kauf einige Kriterien berücksichtigt werden. Diese sind im Folgenden zusammengefasst.

KriteriumBeschreibung
FörderleistungBei der Förderleistung handelt es sich um die Menge an Poolwasser, die pro Stunde durch die Poolpumpe umgewälzt werden kann (angegeben in m³). Je höher die Leistung der Poolpumpe ist, umso kürzer muss die Pumpe betrieben werden.
FörderhöheDie Förderhöhe der Poolpumpe beschreibt die Höhe, aus welcher das Wasser aus dem Gartenpool zur Filteranlage befördert werden kann. Größere Höhenunterschiede erfordern eine entsprechend höhere Leistung.
AnschlüsseDie Anschlussmöglichkeiten der Pumpe sollten kompatibel sein mit den Anschlüssen für die Filteranlage sowie für die verwendeten Schläuche. In den meisten Fällen handelt es sich um Standard-Anschlüsse, die modellübergreifend passen.
LautstärkePoolpumpen erzeugen durch den Betrieb des Laufrads einen gewissen Geräuschpegel. Informieren Sie sich daher, wieviel Dezibel das jeweilige Modell verursacht. Entsprechende Verkleidungen dämmen die Lautstärke.
WassertemperaturBeachten Sie auch die maximale Wassertemperatur, für die das jeweilige Modell ausgerichtet ist. Beheizte Pools oder Whirlpools können im Sommer schnell höhere Temperaturen erreichen, für die einige Pumpen nicht ausgelegt sind.
ExtrasPoolpumpen gibt es darüber hinaus mit diversen weiteren Extras. Bequem ist z. B. eine integrierte Zeitschaltuhr, um die Pumpe zu fest definierten Zeiten zu betreiben. Das spart Stromkosten und das manuelle Ein- und Ausschalten entfällt.
Tipp: lesen Sie in diesem ausführlichen Artikel, worauf Sie achten sollten, wenn Sie eine Poolpumpe kaufen möchten.

Wo sollte ich die Poolpumpe aufstellen?

Poolpumpe welche ist die beste

Welcher Standort sich zum Aufstellen der Poolpumpe am besten eignet, hängt in erster Linie von den örtlichen Möglichkeiten ab. Grundsätzlich sollte zunächst berücksichtigt werden, ob es sich um eine selbstansaugende oder eine nicht selbstansaugende Poolpumpe handelt.

Selbstansaugende Poolpumpen können je nach Angaben des Herstellers auch über dem Wasserspiegel platziert werden. Viele Modelle sind in der Lage, Höhenunterschiede von bis zu 3 Metern auszugleichen. Um die volle Leistung der Pumpe auszuschöpfen, sollte diese idealerweise aber unter dem Wasserspiegel aufgestellt werden. Pumpen sind in der Regel für den Betrieb unter Last konstruiert.

Neben der Höhe spielt auch die Entfernung der Pumpe zum Pool eine entscheidende Rolle. Der Weg von der Poolpumpe zum Pool sollte nicht zu lang sein, da eine lange Verrohrung zu einem Druckverlust führen kann. Ist dies nicht vermeidbar, empfiehlt es sich, den Durchmesser der Rohre zu erhöhen, um die Last zu steigern

Zudem sollte der Aufstellort der Pumpe trocken und gut belüftet sein. Die Umgebungstemperatur darf in den meisten Fällen 40 Grad Celsius nicht überschreiten. Im Freien ist es ratsam, die Pumpe vor Witterungseinflüssen wie Regen oder Sonne zu schützen.

Wie muss ich die Poolpumpe anschließen?

Das Vorgehen beim Anschluss einer Poolpumpe hängt vom jeweiligen Modell ab und kann sich deutlich unterscheiden. Exemplarisch wird im Folgenden beschrieben, wie ein handelsübliche Poolpumpe mit integrierter Sandfilteranlage angeschlossen wird.

Bevor es mit dem Anschließen losgehen kann, sollten folgende Bestandteile vorliegen:

  • Die Sandfilteranlage
  • Schwimmschläuche
  • Rohrschellen
  • Schraubendreher
Schritt 1: Pumpe mit Skimmer verbinden
Zuerst wird die Pumpe mittels eines Schwimmschlauchs mit dem Skimmer verbunden. Hier kommt neben dem Schwimmschlauch auch schon eine Rohrschelle zum Einsatz. Diese wird über den Schwimmschlauch gesteckt und der Schwimmschlauch wird am Stutzen des Skimmers gestülpt und befestigt. Das andere Ende des Schwimmschlauchs wird nun an den vorderen Anschluss (die sog. Ansaugseite) ebenfalls mit einer Rohrschelle verbunden. Somit ist die Pumpe mit dem Skimmer verbunden.
Schritt 2: Pumpe mit dem Mehrwegeventil verbinden
In diesem Schritt geht es darum, das angesaugte Wasser mittels des Mehrwegeventils zum Filter weiterzuleiten. Hierzu dient der obere Ausgang der Pumpe (sog. Druckseite). Der zweite Schwimmschlauch wird hier erneut mit einer Rohrschelle verbunden. Das andere Ende wird am Eingang des Mehrwegeventils verbunden.
Schritt 3: Wasserrücklauf sicherstellen
Im letzten Schritt wird sichergestellt, dass das gereinigte Wasser zurück zum Pool geleitet wird. Dafür sorgt der Ausgang des Mehrwegeventils. Auch hier wird ein Schwimmschlauch angeschlossen und mit einer Schlauchschelle befestigt. Das andere Ende wird an der Einlaufdüse am Pool fixiert.
Schritt 4: Vorfilter mit Wasser füllen
Sind notwendigen Schläuche nun angebracht, wird im nächsten Schritt der Klarsichtaufsatz vom Gehäuse entfernt. Die Pumpe wird nun langsam bis zum Sauganschluss mit Wasser gefüllt und der Klarsichtaufsatz wieder befestigt. Dieser Schritt ist wichtig, um ein Trockenlaufen der Pumpe zu vermeiden.
Schritt 5: Poolpumpe in Betrieb nehmen
Jetzt kann die Poolpumpe in Betrieb genommen werden. Es sollte voehrn och sichergestellt werden, dass alle Absperrventile der Saug- und Druckleitungen geöffnet sind. Dann kann der Stromstecker angeschlossen und die Pumpe eingeschaltet werden.

Wie lange sollte man die Poolpumpe laufen lassen?

Neben der Wahl der richtigen Filteranlage spielt die Poolpumpen Laufzeit eine entscheiden Rolle bei der Wasseraufbereitung. Als Faustformel gilt, dass der Beckeninhalt innerhalb 4 Stunden am Tag einmal umgewälzt werden sollte. Dieser Zyklus sollte im Sommer 2-3 am Tag komplett wiederholt werden. Zu berücksichtigen sind zudem die Wassertemperatur und die Nutzung des Pools durch die Badegäste.

Mit den Laufzeiten der Filteranlage wird auch der Chlorausgleich im Poolwasser gesteuert. Das Chlor verteilt sich über die Strömung (z. B. als Tablette im Dosierschwimmer), sodass kurze Strömungszeiten einen geringeren Chlorausgleich bedeuten.

Beispiel

Die genaue Laufzeit hängt natürlich von der Relation der Filterleistung zur Größe des Pools ab. Berechnen lässt sich die Laufzeit ganz konkret. Dazu benötigt man die folgenden Kennzahlen:

  • Größe des Beckens in Litern
  • Durchflussrate der Pumpe (Liter pro Stunde)

Nun wird die Beckengröße durch die Durchflussmenge dividiert. Beispiel:

  • Wasserinhalt des Pools: 16.000 Liter
  • Durchflussrate der Poolpumpe 4.500 Liter / Stunde

16.000 ÷ 4.500 = 3,6 Stunden

Idealerweise sollte die Pumpe zwei volle Zyklen laufen. Das Ergebnis wird also mit drei multipliziert, sodass die Pumpe in diesem Beispiel 10,8 Stunden am Tag betrieben werden sollte.

Wann sollte man die Poolpumpe laufen lassen?

Poolpumpe Test

Viele Poolbesitzer stellen sich nicht nur die Frage, wie lange die Pumpe betrieben werden soll. Auch der Zeitraum, wann die Poolpumpe laufen sollte, ist entscheidend und kann von Fall zu Fall unterschiedlich sein. Wird die Pumpe etwa durchgehend in einem zusammenhängenden Zeitfenster betrieben oder wird die Laufzeit in mehrere Zeitfenster geteilt?

Sinnvoll ist es, dass der Betrieb der Pumpe an die Nutzungszeit des Pools angelehnt wird. Und das ist in der Regel im Laufe des Tages. Hier eignet sich das Zeitfenster von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Innerhalb dieses Zeitfensters sollte die Pumpe betrieben werden. Auf diese Weise bleibt das Wasser in Bewegung und die Schmutzpartikel, die durch Badegäste eingetragen werden, können herausgefiltert werden.

Zudem sollte die Poolpumpe auch immer dann laufen, wenn Desinfektionsmittel wie Chlor oder auch Algizid dem Pool zugeführt wurden. Die Wasserbewegung sorgt dafür, dass sich das jeweilige Mittel möglichst gut im Poolwasser verteilt. Dies sollte vor oder nach dem Betreten des Pools passieren. Der Morgen eignet sich hierfür gut.

Nicht ratsam ist es, die Poolpumpe ausschließlich nachts laufen zu lassen Das klingt zwar praktisch und vermeidet die Betriebsgeräusche während des Badens am Tag. Doch die Reinigungskraft ist bei einem Betrieb in der Nacht nicht optimal. Schwebstoffe setzen sich am Boden und an den Wänden ab und Algen haben besonders dadurch optimale Bedingungen für den Wachstum.

Die Poolpumpe sollte also zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang betrieben werden. Der Zeitraum wird dabei an die Badezeiten oder Zugabe von Poolchemie angelehnt. Man kann die Zyklen aber auch splitten, also z. B. morgens einen vollen Zyklus und ab nachmittags zwei weitere volle Zyklen.

Und wenn der Pool mal nicht genutzt wird, sollte die Pumpe dennoch laufen. Stellen Sie die Pumpe dann in den wärmsten Stunden am tag an, um den Algenwachstum zu verhindern. Das reduziert in der Folge den Einsatz von Poolchemie und entlastet zudem die Filteranlage.

Wie oft muss ich eine Poolpumpe rückspülen?

Sandfilteranlagen sollten von Zeit zu Zeit rückgespült werden. Aber wieso ist dieser Vorgang wichtig und wie oft sollte die Rückspülung durchgeführt werden? Bei Der Rückspülung handelt es sich im Grunde um eine Reinigung des Filtermaterials. Denn durch den regulären Betrieb der Poolpumpe passiert das schmutzige Poolwasser den Filterkessel von oben nach unten. Fremdstoffe wie mechanische Verunreinigungen (Blätter oder Insekten) sowie ausgeflockte Bestandteile (Sonnencreme oder Schweiß) werden durch den Filtersand aufgehalten und bleiben dort haften.

Bei der Rückspülung erfolgt eine Umkehrung der Wasserrichtung im Filterkessel. Durch Umstellen des Mehrwegeventils erfolgt der Wasserfluss von unten nach oben durch den Sand. Dadurch lockert sich der Filtersand auf und die abgelösten Schmutzpartikel werden in den Abwasserkanal geleitet.

Wann die Rückspülung notwendig ist, zeigt sich durch eine Erhöhung des Filterwiderstandes, der am Manometer erkennbar ist. Je mehr Schmutz am Filtersand haftet, desto höher ist der Druck. Als Richtwert lässt sich sagen, dass die Rückspülung notwendig ist, sobald der Betriebsdruck um 0,3 bis 0,5 bar gestiegen ist.

Tipp: in dieser Schritt-für-Schritt Anleitung wird beschrieben, wie man die Poolpumpe rückgespült wird.

Wie viel Strom verbraucht eine Poolpumpe?

Neben den Anschaffungskosten sollten für den Betrieb einer Poolpumpe auch die laufenden Betriebskosten einkalkuliert werden. Schließlich läuft die Poolpumpe in der Sommerzeit etliche Stunden und die Frage nach den Stromkosten ist dadurch völlig berechtigt.

Wie viel Strom eine Poolpumpe verbraucht, hängt dabei von der jeweiligen Leistung der Poolpumpe ab. Aber auch die Poolgröße und die Betriebsdauer haben einen entscheidenden Einfluss auf den Stromverbrauch der Poolpumpe. Im Folgenden wird anhand einer Beispielrechnung deutlich, mit welchen Stromkosten pro Tag zu rechnen ist.

Beispiel: Angenommen wird ein Strompreis von 0,23 Euro per kWh. Die Laufzeit der Pumpe beträgt 8 Stunden und die Pumpe verfügt über eine Stromaufnahme von 0,5 KW. In diesem Fall würden sich die Stromkosten auf 0,92 € pro Tag belaufen. Abhängig von der Saison können somit Stromkosten von 100 – 200 € entstehen.

Wie kann ich meine Poolpumpe verkleiden?

Die Poolpumpe gehört zum festen Inventar einer jeden Poollandschaft. Um die Lebensdauer der Poolpumpe möglichst lange aufrecht zu erhalten, sollte diese nicht im Freien stehen. Nicht nur aus rein praktischen Gründen, sondern auch aus ästhetischen Gründen macht es daher Sinn, die Poolpumpe zu verkleiden.

In erster Linie wird die Poolpumpe durch die Verkleidung von Witterungseinflüssen wie Regen oder hohen Außentemperaturen geschützt. Zwar weisen die Poolpumpen in der Regel einen Wasserschutz auf. Dennoch greifen Regenwasser und hohe Luftfeuchtigkeit die verbauten Materialien von Zeit zu Zeit an.

Zudem wird durch ein Verkleiden der Poolpumpe eine Reduzierung der Betriebsgeräusche erzielt. Abhängig vom Modell kann der laufende Betrieb einer Poolpumpe recht hoch sein. Eine gute Dämmung schont daher nicht nur die eigenen Ohren, sondern hält die Geräuschbelastung für die Nachbarn niedrig.

Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Optionen, um die Poolpumpe zu verkleiden. Möglich sind z. B.

  • Technikbox
  • Holzkasten
  • Kunstfelsen
  • Erdschacht

Die Poolpumpe zu verkleiden schützt also nicht nur die Pumpe vor der Witterung. Es sorgt auch für mehr Ordnung am Pool und reduziert im Idealfall auch die Betriebsgeräusche.

Welches Zubehör für die Poolpumpe ist sinnvoll?

Poolpumpe Test

Poolpumpen können separat erworben werden und an eine beliebige Filteranlage angeschlossen werden oder bereits als fertige Filteranlage, z. B. in Kombination mit einer Sandfilteranlage erworben werden. Neben Ersatzteilen, die im Laufe der Zeit für eventuelle Reparaturen notwendig sind, gibt es Zubehör für Poolpumpen, das nützlich sein.

Aber welches Zubehör für die Poolpumpe ist erhältlich und ist zugleich sinnvoll? Im Folgenden werden einige Zusatzprodukte aufgeführt, die ergänzend für die Pumpe sinnvoll sein können:

Neben dem oben aufgeführten Zubehör gehört auch das Filtermedium dazu. Bei Sandfilteranlagen ist es in der Regel Fieberglas und bei Kartuschenfilteranlagen handelt es sich um die Papierkartuschen.

  • Schlauchschellen zum Befestigen der Schläuche
  • Technikhäuschen zum Schutz der Pumpe
  • Filterbälle zur zusätzlichen Filterung
  • Schlauchadapter zur Verwendung unterschiedlicher Maße
  • Poolsauger zum Reinigen des Pools
  • Zeitschaltuhr für eine automatische Zeitsteuerung